Nachrichten von den Kanaren

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Neue Fährschiffe für die Kanaren

Beitrag  Kai am So Apr 06 2008, 13:27

Quelle:
www.megawelle.com, www.radioclm.com, www.islacanaria.net,
www.kanarenexpress.com, www.wochenblatt.es

Naviera Armas erweitert ihre Flotte

Die kanarische Reederei Navi era Armas lässt im galizischen Vigo vier neue Fährschiffe bauen und erhöht damit ihre Flotte von derzeit acht auf zwölf Schiffe.

Der Auftrag im Wert von 500 Millionen Euro ging an die Werft Hijos de J. Barreras, eine der größten im Nordwesten Spaniens. Das erste Fährschiff soll bereits bis Ende 2009 fer tiggestellt sein. Naviera Armas blickt auf eine 67-jährige Fir mengeschichte zurück und operiert in Spanien, Portu gal, Marokko, Mauretanien und den Kapverden.

Als einziges Fährunternehmen bedient es die gesamten Kanaren und wird mit den neuen Schiffen zukünftig noch öfter zwischen den Inseln verkehren. Mit einer Länge von 178 Metern werden die neuen Fährschiffe die größ ten und leistungsstärksten in der Geschichte der galizischen Schiffswerft sein, so berich tet die spanische Tageszeitung „El País“. Angetrieben von vier Motoren mit einer Hub kraft von insgesamt 46.000 PS erreichen die mit modernster Technik ausgestatteten Schiffe eine Geschwindigkeit von 26 Knoten. Mit 9.000 qm, auf geteilt auf drei Decks, bieten die Autofähren Platz für 1.500 Passagiere, 5.000 Tonnen LKW-Ladung und 350 Pkws. Bei Naviera Armas entste hen mit diesem Projekt mehr als 400 neue Arbeitsplätze. Steueranreize und die hohe wirtschaftliche Ertragskraft im Schiffbau haben bereits das Investitionsinteresse von Banken, Sparkassen und bran chenfremden Unternehmern geweckt. Die Werft Hijos de J. Barreras beschäftigt meh rere hundert Werftarbeiter und baut eine Vielzahl von Schiffs typen. Das Unternehmen hat sich aufgrund der hohen Qua lität international einen guten Ruf erarbeitet.

Ab Mai dieses Jahres bietet Naviera Armas zwei neue Fährverbindungen an

Von Teneriffe über Madeira an die Südküste von Portugal (Portimao) und von Gran Canaria über Lanzarote in den Norden Marokkos (Agadir).

Strecke Teneriffa - Portugal
Hinfahrt freitags um 16.00 Uhr von Santa Cruz über Gran Canaria nach Funchal (Madeira). Weiterfahrt von Madeira nach Portimao (Portugal) am Samstagmorgen um 10.30 Uhr. Ankunft dort am frühen Sonntagmorgen.
Rückfahrt jeden Sonntag um 10.30 Uhr von Portimao nach Madeira, Ankunft am Montagmorgen. Weiterfahrt nach Santa Cruz am Montagabend um 18.00 Uhr.

Strecke Gran Canaria - Marokko
Hinfahrt freitags um 23.50 Uhr von Las Palmas über Lanzarote (Arrecife) nach Agadir (Marokko). Ankunft in Agadir am Samstagabend um 19.00 Uhr.
Die Rückfahrt nach Gran Canaria ist jeden Samstag um 22.00 Uhr.

Kai
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Wichtige Änderung bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer

Beitrag  Kai am Sa Apr 05 2008, 17:31

Wichtige Änderung bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer auf den Kanarischen Inseln

Wie im Wochenblatt schon berichtet, änderte sich zum 1.1.2008 das Gesetz der Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen dahingehend, dass eine Befreiung der Steuer von 99,9% auf den Kanaren eingeräumt wurde.

23.03.2008 - Kanarische Inseln - Die Einzelheiten sind nachzulesen im Ley 14/2007 – 27.12.2007 de Presupuestos Generales de la Comunidad Autonoma de Canarias para 2008 sowie Resolución de 28. Enero 2008 de la Administración Tributaria Canaria, Gobierno de Canarias para la correcta Gestion.

Bei der Erbschaftssteuer wird diese Befreiung angerechnet, wenn der Erblasser, also der Verstorbene in den letzten fünf Jahren seinen Hauptwohnsitz auf den Kanaren hatte und nach dem 1. Januar 2008 verstarb. Dieser Nachweis muss vor der Finanzbehörde durch die Steuer erklärungen der letzten fünf Jahre erbracht werden, aus welchen eindeutig hervorgeht, dass der Erblasser sein Weltvermögen und Welteinkommen hier auf den Kanaren versteuert hat. Die Erben, welche in den Genuss der Steuervergünstigung kommen, sind Ehegatten, Kinder, Adoptivkinder, Enkel, Urenkel oder aber auch Eltern, Grosseltern, etc. Bei Lebensgemeinschaften (Parejas de Hecho) wird der Eintrag ins Register der Lebensgemeinschaften anerkannt. Sollten beide Partner gemeinschaftlich in der Escritura eingetragen sein, also je zur Hälfte Eigentümer einer Immobilie, gilt hier der gleiche Freibetrag, wie bei einem Ehepartner. Der von der Erbschaftssteuer befreite Erbe kann auch ein Nicht-Resident sein.
Für die nicht residenten Steuerzahler ändert sich bei der Erbschaftssteuer nichts: es bleiben die gleichen Steuersätze bestehen, welche Sie sich aber nach wie vor gerne in unserem Büro auf Ihren Fall abgestimmt ausrechnen lassen können.

Die wichtigste Änderung des Gesetzes liegt aber bei der Schenkungssteuer

Dies betrifft residente sowie nichtresidente Steuerzahler, wenn die Immobilie auf den Kanaren liegt. Bei der Schenkungssteuer wird der Freibetrag grundsätzlich auf 99,9% angerechnet, wenn die Beschenkten Ehegatten, Kinder, Enkel...Eltern, Grosseltern, etc. sind, unabhängig von der Steuerresidenz. Das gilt grundsätzlich nur für Immobilien. Geldanlagen, Schmuck, Autos etc können verschenkt werden, sind aber schenkungssteuerpflichtig, es sei denn, der Beschenkte ist Steuerresident auf den Kanaren.
Was bedeutet das nun für die zahlreichen ausländischen Immobilienbesitzer, welche hier nicht resident sind, aber die Erbschaftssteuer für ihre Erben vermeiden wollen:
Sie haben nun die Möglichkeit, ihre hier gelegene Immobilie schon zu Lebzeiten an ihre Ehegatten oder Kinder zu verschenken. Dabei behalten sie das lebenslange Nieß brauchrecht und verschenken fast steuerfrei (0,1%) das so genannte „Nackte Eigentum “ (im spanischen Nuda Propiedad)
Im Todesfall wird dann das Nießbrauchrecht mit dem Totenschein ausgetragen, wobei je nach Alter des Verstorbenen eine geringe Austragungssteuer fällig wird.
Gerne erläutern wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch die Vorteile dieser Regelung.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin in unserem Büro.

Ute Sturm Plambeck
Deutsche und schweizerische Schutzgemeinschaft
Tel: 922-385153

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Nachrichten von den Kanaren

Beitrag  Kai am Fr Apr 04 2008, 22:33

04.03.2008

Quelle:
www.megawelle.com, www.radioclm.com, www.islacanaria.net,
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KANAREN - KLIMAVERÄNDERUNGEN SEIT 2000 DEUTLICH
Die Kanarischen Inseln sind Indikator bei der globalen Klimaveränderung. Dieser Meinung ist Emilio Cuevas, Sprecher der Agentur Estatal de Meteorología, kurz AEMT. Auf der Pressekonferenz gestern in Santa Cruz auf Teneriffa sprach Cuevas von den Folgen für die Inseln: "Seit 2000 beobachten wir starke Wetterveränderungen wie z.B. starke Regenfälle und heiße Calima auf dem Archipel. Das ist ein klares Zeichen für den Klimawandel." Kurzer, aber heftiger Niederschlag sowie starke Winde und tropische Stürme nehmen hier seit Jahren zu. Laut dem Klimaexperten erwartet die Kanarischen Inseln weiterhin stärkere, intensive Regenfälle sowie heftige Winde bis hin zu tropischen Stürmen. Bis 2020 erwartet der Klimaforscher einen Anstieg der Durchschnittstemperatur von 1% und einen Anstieg der Wassertemperatur von rund 0,5%.

LA PALMA – Insel repräsentiert sich international
Der Inselrat will auf nationalen und internationalen Tourismusmessen mehr für die Insel werben. Bereits Mitte März wurde deshalb auf der RoadShow des Reiseveranstalters Neckermann in Linz, Graz und Wien die Insel vorgestellt. Ebenso wurde La Palma auf der andalusischen Messe für ländlichen Tourismus vetreten. Die Messe fand in Sevilla statt und wurde von über 30.000 Menschen besucht. Zuletzt reisten am vergangenen Wochenende Mitarbeiter des Inselrates nach Paris um dort über 50.000 Besuchern die Insel näher zu bringen.

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